Die Polizei Essen hat die aktuelle Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Im vergangenen Jahr hat das Polizeipräsidium Essen, zu dem auch die Stadt Mülheim an der Ruhr gehört, einen leichten Rückgang der Straftaten insgesamt verzeichnet und gleichzeitig eine höhere Aufklärungsquote erzielt. Oberbürgermeister Thomas Kufen schließt sich dem Fazit der Essener Polizei an, dass die konsequente Arbeit Wirkung zeigt: "Diese Zahlen machen die erfolgreiche Arbeit unserer Polizei sowie der kommunalen Ordnungsbehörden in Essen sehr deutlich. Dazu gehört auch die gute Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ordnungsamt der Stadt Essen. Der deutliche Rückgang der Kriminalität zeigt, dass konsequente Präsenz, gezielte Ermittlungsarbeit und gemeinsame präventive Aktionen wirken", betont Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Gleichzeitig weiß ich durch viele persönliche Gespräche, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger Sorgen um ihre persönliche Sicherheit machen. Zahlen geben kein subjektives Sicherheitsgefühl wider. Deshalb arbeiten wir als Verwaltung auch weiterhin konsequent daran, Unsicherheitsfaktoren im öffentlichen Raum zu beseitigen."
Mit Blick auf die Statistik ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität besonders erfreulich. Die Fallzahlen sanken im Jahr 2025 um 9,4 Prozent, seit 2023 sogar um rund 16 Prozent. Auch die Straßenkriminalität sowie Raubdelikte gingen spürbar zurück. Diese positiven Trends sind unter anderem Ergebnis verstärkter Kontroll- und Präsenzmaßnahmen, wie dem Präsenzkonzept "Safe City" in der Innenstadt sowie der gemeinsame Einsatz in den sogenannten Besonderen Aufbauorganisationen. Als besonders wirkungsvoll erweist sich zudem die kriminalstrategische Arbeit spezialisierter Ermittlungsgruppen. So konnten die Fahrraddiebstähle seit Einrichtung der Ermittlungsgruppe "Fahrrad" im Jahr 2023 um mehr als die Hälfte reduziert werden. Auch bei Diebstahlsdelikten insgesamt, beim Ladendiebstahl und in der Rauschgiftkriminalität verzeichnet die Statistik deutliche Rückgänge bei gleichzeitig sehr hohen Aufklärungsquoten.
"Ein wichtiger Erfolg ist auch der Rückgang der Zahl junger Tatverdächtiger. Das bestätigt den hohen Stellenwert unserer Präventionsarbeit – von Jugendkontaktbeamten, der guten Zusammenarbeit mit unserem Jugendamt sowie weiteren Trägern von Jugendsozialarbeit bis hin zur Zusammenarbeit mit Schulen", so Kufen weiter.
Trotz der insgesamt positiven Bilanz bleibt die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls ein zentrales Handlungsfeld. Der Anstieg der Fallzahlen wird jedoch durch einen hohen Anteil gescheiterter Taten relativiert. "Dass fast jeder zweite Einbruchversuch misslingt, zeigt: Präventionsberatung und technische Sicherung schützen. Diesen Weg werden wir gemeinsam mit der Polizei konsequent fortsetzen", erklärt der Oberbürgermeister.
Abschließend dankt Thomas Kufen allen Einsatzkräften der Polizei sowie den beteiligten Partnern: "Die Kriminalstatistik 2025 zeigt klar: Essen ist auf dem richtigen Weg. Sicherheit ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe, der wir uns weiterhin mit Nachdruck stellen."
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